Heute im Seminar…

3. Februar 2014

… geht es um Alfred Brehms Waschbär und dessen einseitige Freundschaft zu einem Dachs (einigermaßen missglückte Aufforderung zum Spiel); um Konrad Lorenz und seine Graugans Martina (die ein magisches Ritual entwickelt), ferner um Gregory Bateson, seine kluge Tochter und die Frage nach der prekären kommunikationslogischen Struktur des Spiels. Wer macht die Spielregeln? Und kann ein Spiel mit mindestens zwei Mitspielern gelingen, wenn einer davon ständig die Regeln ändert? Wir lernen die erste Grundregel des Spiels kennen („Dies ist ein Spiel!“), die man besser nicht während des Spiels brechen sollte (der Vicômte de Valmont in Choderlos de Laclos‘ Roman „Gefährliche Liebschaften“ bricht die Regel des Spiels der Verführung, indem er sich tatsächlich verliebt – Gram, Verzweiflung, tödliches Ende! Natürlich steht hinter allem das Problem der Metakommunikation. Und wenn am Ende des Denkens noch Zeit übrig ist, sprechen wir über framing und re-framing und wie Tom Sawyer es schafft, den Farm-Zaun gestrichen zu bekommen. – Was war noch mal Reaktanz?

Advertisements